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Unser Reisebericht Kuramathi vom 01.03.01-15.03.01


Bilder

Inselbeschreibung

Maledivenlinks

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 01.03.01 sind wir ab Frankfurt am Abend Richtung Malediven abgeflogen. Nach einem ruhigen Nachtflug sind wir am nächsten Morgen beim Landeanflug auf Hulhule, der aufgeschütteten Flughafeninsel vor Male schon von den kleinen Inseln im Meer beeindruckt gewesen.
Schon dieser Eindruck, der Inseln mit ihren türkisfarbenen Lagunen im tiefblauen Meer war überwältigend.
Als wenn der Pilot uns zeigen wollte was er leisten muss, hat er kurz vor der Landung noch eine starke Linkskurve eingelegt, wobei man das schmale kurze Handtuch von Landebahn von oben bestaunen konnte. Es stellte sich uns die Frage ob unser Flugzeug überhaupt auf diesem Handtuch Platz hatte, ja es hatte.
Nach der Landung stiegen wir auf dem Rollfeld aus, was für eine Hitze, schnell ins Kühle, Zollabfertigung und dann vor dem Flughafengebäude eine andere, farbenprächtige Welt: Am Kai lagen Dhonis, Schnellboote, weiter draussen lagen Frachter vor Anker.
Hier hat uns unsere Reiseleiterin in Empfang genommen, mit der Bitte uns noch etwas zu gedulden. Wir haben diese kurze Pause genutzt um noch etwas zu trinken ( man sollte bevor man bestellt nach dem Preis fragen, so ist es billiger).
So nun ging es ab auf unser Schnellboot, die Crew nahm unser Gepäck in Empfang ( auch unser Handgepäck, wir hatten Bedenken weil an diesem Gepäckstück kein Anhänger war ), ein letzter Blick auf Male mit seiner goldenen Kuppel des islamischen Zentrums und ab ging es aufs offene Meer. Auf der Überfahrt gibt es nicht viel zu sehen, da die Insel an denen vorbeigefahren wird, doch recht weit entfernt liegen.
Dann plötzlich in der Ferne, vor uns eine Insel ( ca. 30 min. vor Ankunft ), Kuramathi, die Spannung steigt, je näher die Insel kommt um so prächtiger erscheint sie:
Große Palmen, weisse Strände, dann der Anlegeplatz, strahlender Sonnenschein, türkisblaues Wasser, eine üppige Farbenpracht an Palmen und Sträuchern, freundliche Menschen die uns erwarteten. Wir wurden vom Steg in die Empfangshalle des Coconut Village, die grösste der drei Anlagen auf Kuramathi gebeten, hier wurden wir mit Erfrischungstüchern und einem Drink begrüsst.
Von hier aus wurden wir in unsere Anlage geführt, wir haben im Blue Lagoon, der kleinsten Anlage am Ende der Insel, einen Stelzenbungalow gebucht.
Das Blue Lagoon ist zwar die älteste Anlage auf Kuramathi, aber aufgrund seiner Lage und seiner Größe für unseren Geschmack die schönste. Sie beseht aus 30 Reihenbungalows auf der Aussenriffseite direkt am Wasser und 20 Stelzenbungalows in der Lagune, welche in Viererblöcken aufgereiht sind, aber keine Angst man ist für sich, da die Bungalows versetz sind. Die Ausstattung der Reihenbungalows ist etwas einfacher, jedoch haben alle Bungalows Klimaanlagen, Ventilatoren, Minibar, Dusche und WC. Die Stelzenbungalows sind mit Parkettfußböden, schönen Wandverkleidungen und einem großzügigen Bad ausgestattet, auch geht in der Lagune immer ein leichter Wind, was die Hitze etwas erträglicher macht ( tags 32° nachts 27° ).
Die Rezeption, die Bar , der Speiseraum, alles ist mehr oder weniger im Freien nur durch ein Dach geschützt, umgeben von üppiger Vegetation werden diese Gebäude auf der Lagunenseite vom Winde leicht umhüllt.
Nun nachdem wir also unseren Stelzenbungalow bezogen hatten und uns über die die super Aussicht auf die türkisblaue Lagune erfreut haben, wurde unser Gepäck von dem freundlichen Personal angeliefert und siehe da, auch das unbeschriftete Handgepäck war dabei, nun schnell die Badeklamotten an und über die Aussentreppe ab in den 29° warmen Indischen Ozean ( Badeschuhe nicht vergessen ). Nach dieser Erfrischung machten wir uns auf, das nähere Umfeld zu erkunden. Allles war schöner als wir es uns erträumt hatten, die Palmen, die Buchten, die Blumen und Sträucher, die Wege alle aus Sand, welche von morgens bis abends durch Gärtner von herunterfallendem Laub befreit wurden, auch die Strandabschnitte wurden laufend gereinigt. Am Abend gab es Büfett. Was uns da aufgetischt wurde übertraf das Erwartete, für jeden Geschmack war etwas dabei und dann erst der Nachtisch, alles vom Feinsten, auch das Frühstück sowie das Menue am nächsten Tag war bestens.
Am Abend findet man sich, wenn man will auf der Terrasse ein um einen oder mehrere dieser köstlichen Cocktails zu trinken und bei wechselndem Programm, Livemusik, Disco ( keine Angst, nicht jeden Abend ) den Tag ausklingen zu lassen. Übrigens findet hier allabendlich ab 18:30 eine Rochenfütterung statt, wie ich meine Zirkusreif.
Nun zum Wasser: In der Lagune ( ca. 2,5 Kilometer lang und 200 m breit ) kann man schwimmen ohne Ende, auch ist sie für die ersten Schnorchelversuche bestens geeignet, auch hier sieht man schon die volle Farbenpracht der Fische.
Am Aussenriff ca. 150m vom Strand entfernt mit einer Länge von ca. 3,5 km Länge kann man beim Schnorcheln die ganze Vielfalt des Indischen Ozeans erleben, Fische in jeder Grösse und Farbe, ob Haie, Mantas, Stachelrochen, Delphine, Adlerrochen, Drücker oder Doktorfische, man schnorchelt wie in einem riesigen Aquarium. Die beste Zeit ist zwischen 10 und 14 Uhr.
Um auf da Riffdach zu kommen sind die Kanäle mit Eisenstangen und weissen Kanistern gekennzeichnet. Die ungefährliche Strömung treibt einen meistens in östlicher Richtung am Riff entlang, von Kanal zu Kanal braucht man ca. 1 Std. Es gibt 5 Kanäle, doch sollte man nur aufs Riff gehen wenn genügend Wasser auf dem Riffdach ist, denn durch das gehen auf dem Riffdach werden die Korallen, welche sich langsam wieder erholen beschädigt.
Zur Info: 1998 um die Weihnachtszeit hat es in diesen Gewässern eine hohe Erwärmung (El Ninho) gegeben, bis in eine Tiefe von 15 m herrschte über mehrere Wochen eine Wassertemperatur von bis zu 32°, was zu einem Korallensterben (Korallenbleiche ) in grossem Ausmasse führte.
Auch schon vor dem Riffdach, in seichterem Wasser, hat man seine helle Freude, wenn man die jungen Schwarzspitzenhaie, Stachelrochen und Jungfische beobachten kann.
Zum Blue Lagoon gehört auch ein Sportcenter mit Pool, nicht lachen, es ist schön, nach dem Abendessen noch eine Runde zu schwimmen und am Poolrand einen Cocktail zu nehmen ( Grüsse an Nicole und Peter, unsere netten Tischnachbarn ).
Die Insel hat eine Grösse von ca.2500x500 m, was zu schönen Spaziergängen einlädt. Dabei kann man auch die anderen Anlagen besichtigen. Den Cottage Club in der Mitte der Insel mit 30 Einzelbungalows nicht direkt am Wasser gelegen und 50 Stelzenbungalows an der Aussenriffseite ( schnorchelt einmal an diesen Bungalows auf dem Riffdach entlang, ihr werdet sehen, was mich hier stört). Am Ostende der Insel liegt das Coconut Village mit seinen 70 Einzelbungalows im Grünen. Da diese beiden Anlagen um einiges grösser sind als das Blue Lagoon, ist hier auch mehr Trubel und man stellt schnell fest, dass der schönere Teil der Insel beim Blue Logoon ist mit seinen Buchten und der riesigen Sandbank, hinter der die Sonne untergeht.
Nun allgemeine Infos: Man sollte AI buchen, denn es kommen am Tag schnell 100 $ an Trinken zusammen, man sollte viel trinken, natürlich nicht nur Alkohol.
Handtücher und Badetücher werden täglich gewechselt, der Roomboy kommt zweimal täglich, ihr werdet staunen was er am Abend mit eurem Bett macht, den Zettel für die Minibar unbedingt unterschreiben, nur dann wird sie aufgefüllt.
Bei AI ist ein Ausflug nach Rasdhoo dabei, der Nachbareinheimischeninsel, gut zum Shopping, sowie eine Sunset Cruise Bootsfahrt zum Sonnenuntergang am Aussenriff.
Weiter werden angeboten ein Inselhüpfen mit dem Besuch einer anderen Touristeninsel und einem Picknick auf einer unbewohnten Insel, koset pro Nase 38 $, muss man nicht unbedingt mitmachen, schon interessanter ist eine Schnorchelsafarie für 17$.
Achtung Taucher: bucht eure Tauchgänge in eurem Reisebüro, vor Ort ist es schweinisch teuer.!!
Weitere Sportarten sind Surfen, Segeln, Cat-Segeln, Wasserski, Tennis.
Es gibt auf der Insel drei Spezialitätenrestaurants, den Inder, einen Thai und den Lagoona Grill, entweder Büffet oder a la Cart. Man sollte dies seinem Tischkellner sagen, dann bekommt man einen Gutschein über 6$ pro Person und er bestellt einen Tisch. Zum Essen sollte man sich umziehen, auch das kleine Schwarze darf in den Koffer, was man nicht braucht sind Klamotten mit langen Armen und Beinen. In unserem Urlaub wurden wir weder von Strandflöhen noch Moskitos oder dergleichen belästigt.
Wie jeder ging auch dieser Urlaub zu Ende.Wir haben die Insel mit zwei weinenden Augen verlassen und sind uns sicher:
Wir kommen wieder!!!