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Red-Sea

 

Tauchplätze 04.02.

Tauchplätze 10.02.

Bilder 04. 02.

Bilder 10. 02.

UW Bilder April u. Oktober 02


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reisebericht Tauchreise Ägypten Safaga

vom 13.04. - 20.04. ( 21 ) 02

Gebucht und begleitet durch tauchcenter tours Freiburg.

Das erste mal tauchen im Roten Meer, wir waren gespannt was uns da erwartet. Treffpunkt war das Tauchcenter Freiburg  zur unchristlichen Zeit 1 Uhr nachts, hier lernten wir einen Teil unserer Mitreisenden kennen, wie wir im nachhinein feststellten, ergab sich ein munterer Haufen. Mit dem Bus nach Frankfurt, dort trafen wir den Rest der Truppe. Einchecken und ab geht der Flieger pünktlich um 6:40, gegen 11 Uhr Landung in Hurghada, die Zollabfertigung ging zügig vonstatten. Vor dem Flughafen was für eine Hitze.Von da mit dem Bus ca. 50 km südlich nach Safaga, was uns auffiel war die Militärpräsents auf der Fahrt. Die Gegend gibt hier nicht viel her, sehr viele Hotelbauruinen säumen die Straße. Gegen 12:30 Ankunft in Safaga, das Holiday Inn eine 4* Anlage macht einen sehr gepflegten Eindruck, was sich während  unseres Aufenthaltes  auch bestätigte. Es gibt einen schönen Pool mit Poolbar, eine Shishabar, eine Strandbar an der man auch Snacks zu sich nehmen kann, eine Disco, die Hotelbar, naja so alles was man zum tauchen halt so braucht. Die Gebäude liegen alle in einer Parkanlage verteilt, alle nur drei Stockwerke. Das Essen war in Ordnung, das Frühstuck sehr reichhaltig. Abends gab es Büffet mit abwechselnden Themen, für jeden Geschmack war was dabei. Das Personal ist freundlich und hilfsbereit, soviel zum Hotel.

Nach dem Bezug der Zimmer einen kurzen Snack und dann ab ins Tauchcenter Paradise Beach Resort zum einchecken. Die Basis steht unter der Leitung von Monika und Rudi. Monika hat sehr genau die Logbücher betrachtet, die Brevet kontrolliert und das Blei verteilt. Danach gabs ein ausführliches Briefing mit Rudi, der uns den Ablauf und die Gegebenheiten der Basis erklärte ( 30 m Tauchlimit u.s.w.), zum Schluß konnten wir unser Tauchequipment noch im Schuppen unterbringen. Wir erfuhren, dass wir die nächsten fünf Tage mit der Volkert II in See stechen werden, wie sich im nachhinein herausstellte ein Volltreffer. So nun in der Basis noch ein, oder zwei Bier und schon wars Zeit für das Abendessen. Danach haben wir im Hotel die  Shishabar heimgesucht, geraucht ( gedampft ), bei Pfefferminztee und Bier haben wir den Rest dieses Tages verbracht. Die nächsten Morgen 7 Uhr ausgiebiges  Frühstück, gegen 8 Uhr Treffpunk an der Basis, Kisten gepackt, auf das Auto geladen, 50m zum Liegeplatz gelaufen, Kisten aufs Boot und ab ging die Fahrt. Nun zum Volltreffer, die Volkert II ist ein super Boot, sehr gepflegt eine super Crew, aber das beste sind die Tauchguide, Ashraf und Peter immer gut drauf, sehr gewissenhaft und immer um uns besorgt. Jedes Briefing ausführlich mit selbstgezeichneten Kunstwerken. Nach unserem Checkdive gings los mit tauchen. Einfach gigantisch, die Tauchplätze ( siehe Karte ) die wir angefahren haben. Sie bieten für jede Könnerstufe etwas, auch war freies Tauchen  in Gruppen angesagt, niemand wurde gegängelt.  Am beeindruckensten  für uns alle war wohl die Salem Express, da der Untergang erst 1991 war und ca. 800 Menschen ihr Leben verloren haben, ist es schon ein recht merkwürdiges Gefühl hier zu tauchen. Es versteht sich von selbst, daß man nicht den Versuch unternimmt, in die Fahrgasträume einzudringen, oder Gegenstände auf Grund berührt. Selbstverständlich ist es, dass den Hunderten von Toten Respekt gezollt werden muß. Auch hat uns unser ägyptischer Tauchguide Ashraf gebeten nicht tiefer als 30 m zu tauchen. Ein weiteres Highlight war für mich das Panorama Riff, ein Traumriff mit senkrecht abfallenden Drop-Offs  ( für mich zum ersten Mal ), ein riesiger Napoleon, ein Weisspitzenriffhai, und drei Delphine. Die Crew war sehr hilfsbereit beim Anlegen und Ausziehen der Ausrüstung und dann das Essen zwischen den Tauchgängen, fantastisch. Es ist eine wahre Kunst was uns der Koch in der bescheidenen Küche gezaubert hat und das für den Preis, nie mehr als 5 Euro für Essen und Trinken den ganzen Tag. Da meine Frau nicht taucht, waren wir skeptisch ob es ihr den ganzen Tag auf dem Boot nicht langweilig werden würde, mitnichten, sie konnte schnorcheln und schwimmen, die Crew hat immer ein Auge auf sie geworfen damit nichts passiert. Am vierten Tag haben wir alle einen Abstecher ins Diving Center Coral Garden gemacht, einer Aussenstelle des Tauchcenter Paradise Beach Resort . Anstatt mit dem Boot kann man hier drei Landtauchgänge machen und muss lediglich den Bustransfer bezahlen. Die Bungalowanlage Corel Garden mit gleichnamiger Tauchbasis liegt ca. 20 km südlich von Safaga. Zum Tauchen, ich für meinen Teil hatte das Gefühl, ich habe an diesem Tag zwei Bootstauchgänge verpasst.

Ein gutes hatte dieser Tag doch noch, unser Reiseleiter Patrick, dem ein besonderes Lob gebührt, für seine Bemühungen um uns alle, von Anfang bis zum Ende, hat uns an diesem Abend mitgeteilt unser Flieger geht nicht am Samstag, sondern erst am Sonntag und der Veranstalter übernimmt die Hotelkosten. Jubel, Begeisterung, gleich noch einen Tag auf dem Boot gebucht. So nun aber alles hat ein Ende, am letzten Tag war faulenzen am Pool angesagt. Franz hatte Geburtstag, so kamen wir noch zu einem Freidrink, Abends die letzte Pfeife mit Camelmist, der letzte Tee. Am nächsten Morgen pünktlicher Abflug nach Deutschland.

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