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Bon Jour Pariss

 

Mit Wehmut, 4 Tage Paris, viel zu wenig Zeit, für uns um alles zu sehen und zu erleben.

Vorweg einen Dank an die Fa.Schmitt-Reisen für die hervorragende Organisation der Busreise und der super Betreuung vor Ort.
Ich versuche Ihnen hier in Stichworten einen Überblick zu verschaffen, was angesichts der vielen  Eindrücke sehr schwer ist.
Unsere Unterkunft war im Ibis-Hotel im 14.Arrondissement ( Paris ist in verschiedene Stadtteile gegliedert ) in der Rue des Plantes, Übernachtung mit Frühstücksbüfett.
Das beste Verkehrsmittel in Paris ist die Metro, Einzelfahrschein 8 FF, Tageskarte 34 FF, oder die Touristenbillets Paris - Visite für 2 oder 3 Tage.
Das fahren mit der Metro ist ganz einfach, immer den Anfang und das Ende der Linie beachten so findet man die Fahrrichtung und die Umsteigestationen,
welche wir am ersten Tag nicht genutzt haben. Paris zu Fuß ( 7 Stunden, stöhn ), aber es war super, alle paar Meter gibt es was neues zu sehen.
Vom Hotel, mitten in der Montparnasse, zum Montparnasseturm, dem zweithöchsten Bürogebäude der Welt, weiter zum  Invalidendom, mit einen schönen Blick zum Eiffelturm, von dort über die Seinebrücke Pont Alexander III zum Place de la Concorde mit seinem Obelisken.
Von diesem Platz sehen wir im Abendlicht am Ende der Champs-Elysées den Arc de Tromphe. Zu Fuß geht es am linken Seineufer vorbei an den Bootsanlegestellen, übrigens eine Nachtfahrt auf der Seine sollte man unbedingt machen ( Ticket bei den Anlegestellen 25 FF pro Person ) zum Louvre, hier überqueren wir die Seine und machen uns auf den Rückweg, auch hier gibt es noch vieles zu sehen.
Am zweiten Tag ging es weiter mit einem Besuch zum Montmatre dem künstlerischen, literarischen Zentrums Paris, aber auch einem der bekanntesten Amüsierviertel, mit dem Weltberühmten Moulin Rouge.
Der aber bekannteste Ort dieses Viertels ist die Kirche Sacré Coeur welche über eine steile, breite Treppe zu erreichen ist und oben auf der Kuppe des Berges steht.
Rund um die Sacré Couer in den Staßen und Gässchen kann man das bunte Treiben vieler Künstler bestaunen.
Mittags war eine Stadtrundefahrt durch unseren Reiseunternehmer angesagt, diese führte uns an allen Sehenswürdigkeiten vorbei, aber auch an weniger bekannten Orten. Abends war eine Seinefahrt auf dem Programm, diese sollte man unbedingt machen, diese Eindrücke bei Nacht sind fantastisch.
Am nächsten Tag leider Regen, wir fuhren mit der Metro in das Zentrum, als erstes gingen wir von dort in das Kaufhaus Galeries Lafayette, auch eine Sehenwürdigkeit, mit seiner riesigen Glaskuppel, leider hatten an diesem Regentag noch einige Leute die selbe Idee. Zu Fuß ging es weiter auf Erkundungstour, Ach ja, da war doch noch dieser Eiffelturm, von weitem, na ja, aber je näher man ihm kommt umso gigantischer wirkt er, eine Meisterleistung von Menschenhand weiter zu Fuß, die Opera, das Grand Palais, Place de Madeleine, zum Louvre, von dort mit der Metro zurück zum Hotel.
Fast hätte ich die Ile de la Cité ( die Insel der Stadt ) vergessen, zu erreichen über die Pont Neuf, die älteste Brücke von  Paris.
Ile de la Cité ist der älteste Teil von Paris, von dieser Insel aus hat sich Paris im Verlaufe der Jahrhunderte ausgebreitet, als berühmtestes Bauwerk steht hier die Kathedrale Notre-Dame de Paris. Aber auch den Königspalast in dessen Kerker Marie Antoinette, Danton und Robespierre auf ihre Enthauptung warteten
Aber nun wieder zur Gegenwart: Am Abend sind wir dann zum Abschluß in das gehobene Mittelklasse Restaurant Zeyer gegangen, um mal richtig zu schlemmen.
Wer die Wahl hat hat die Qual:  Vorspeise, Austern , Gänseleberpastete auf Salat, Tomaten mit Mozarella, Hauptgericht Entrecóte mit Kartoffelpurée und Gemüse, gegrillter Steinbutt mit Kartoffeln, Lachs in Kräutersoße auf Reis, zum Dessert, Creme Brullé, frische Ananas, zum trinken einen Chablis und einen Roten aus dem Medoc, zum Abschluß einen Espesso das ganze für ca. 300FF pro Nase.
Das Essen allgemein: Da wir im Hotel gut und ausgiebig gefrühstückt hatten, fiel das Mittagessen meistens aus. Dennoch für den Hunger zwischendurch kann man auf ein Baguette belegt mit allerlei zurückgreifen. Auch gibt es in den Bars und Bistros  einen Croque Monsieur (das ist ein Schinkentoast mit Käse). Man sollte in Paris nicht unbedingt in unmittelbarer Nähe einer Sehenswürdigkeit essen oder trinken (verlangen Sie die Speisekarte), sie werden überrascht sein. In den Nebenstrassen findet man Restaurants in jeder Preisklasse und Güte. Achtung: Wenn Sie zuviel Geld haben dann können Sie beruhigt in Paris in einem Cafè ein Stück Kuchen essen. Trotz Warnung meinerseits haben die anderen ein Stück Kuchen gegessen für sage und schreibe 33 FF ein Stück Apfelkuchen und 43 FF für ein Stück Undefinierbares.
Ich selbst habe auch diesen Luxus verzichtet. Nach dem Abendessen haben wir noch einen Spaziergang durch das nächtliche Paris gemacht. Im Hotel angekommen haben wir wie jeden Abend noch einen Schlummertrunk in der Bar eingenommen. Am nächsten Tag nach dem Frühstück, war es soweit: Wir mußten Abschied nehmen.
Im Bus sitzend, einen Blick zurück mit dem Versprechen: Paris wir sehen uns wieder.

Au revoir Paris