- Ausgangspunk für
unseren Bericht ist
St-Cast an der Cótes-d´Armor.
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- Das wunderbare kleine Seebad setzt sich aus
drei Ortsteilen Le Bourg, L´Isle und Les Mielles zusammen. Der schöne
Strand liegt zwischen den beiden Felskaps Pointe de la Garde und
Pointe de Cast, wobei man vom ersten einen wunderschönen Blick auf das
Fort la Latte genießen kann.
- Hier findet man auch den Zugang zum
Zöllnerpfad, einem Wanderweg auf dem man die ganze Bretonisch Küste
durchwandern kann.
- Der Ort selbst lässt erahnen, welch feudale
Gesellschaft sich hier um die Jahrhundertwende an der Promenade in den
Hotels und Villen aus grauem Granit aufgehalten hat.
- Wer gerne einen ruhigen Familienurlaub
verbringen möchte ist hier gut aufgehoben.
- Das Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten in
Hotels, Ferienwohnungen oder Häusern erstreckt sich durch alle
Kategorien. Dies gilt auch bei den Campingplätzen.
- Unser Tipp: Camping Les
Mielles, zentral im Ort, günstiger, sauber, gut geführter
Gemeindeplatz nur unweit vom Meer entfernt. Ebenso finde man
Restaurants in allen Preisklassen.
- Von hier aus kann man einige Touren planen,
ob mit dem Auto, oder den Öffentlichen Verkehrsmittel, welche wir auch
reichlich genutzt haben, z.B. St-Malo oder Dinan
-
- In westlicher Richtung fahren wir über
Matignon der Küste folgend Richtung Cap Fréhel,
- wo wir dem Hinweisschild Fort La Latte
folgen. Vom Parkplatz sind es noch einige Minuten Fußweg, am Rande des
Pinienwaldes können wir den ersten Blick auf das Fort werfen.
- Erbaut und gebaut wurde dieses Bollwerk im
13./14./17.Jh. der Herren von Gouyon-Matignon und zeigt sich noch
heute als gut erhaltene Küstenbefestigung.
- Vom Inneren des Fort eröffnet sich uns eine
wunderbare Aussicht auf dir roten Sandsteinklippen des Cap Fréhels.
- Nun fahren wir in westlicher Richtung
weiter, dabei durchqueren wir die schöne Heidelandschaft rund um das
Cap Fréhel, welches eines der großartigsten Naturschauspiele
der bretonischen Küste bietet.
- Die bis zu 70 m hohen Klippen aus grauem,
rotem und schwarzem Gestein werden von allerlei Vogelarten, Eidechsen
und Schlangen bewohnt. Von der Plattform des Leuchtturms mit seinen
145 Stufen hat man bei schönem Wetter eine herrliche Aussicht, bei
guter Fernsicht kann man am Horizont die Kanalinsel Jersey entdecken.
Auf einem Rundweg rund um das Cap sieht man die Bemühungen, auf dem
unter Naturschutz stehenden Cap die Heidelandschaft wieder anzusiedeln
( welche wir Touristen zertrampelt haben). Im übrigen
- ist das Cap von der Meerseite am
eindrucksvollsten. Ausflugsschiffe fahren ab St-Malo oder Dinard. Man
kann aber auch einen Fischer in den umliegenden Dörfern fragen.
- Ausgangspunkt für die Fahrt nach Dinan,
war wiederum St-Cast.
- Mit dem öffentlichen Bus machten wir uns am
frühen Morgen auf den Weg nach Dinan,
- einem mittelalterlichem Städtchen am
Race-Mündungstrichter.
- Von dem Mauerring rund um die Stadt hat man
eine gute Aussicht auf die verwinkelten Gassen und die vielen
Fachwerkhäuser.
- Ganz besonders zu beachten sind die Rue du
Jerzual, eine steil abfallende Straße zum Hafen, mit seinen
Fachwerkhäusern, in denen früher das Handwerk blühte.
- Wunderbar ist auch die Besichtigung des
Château mit den zwei mächtigen Wehrtürmen.
- Einige Tage später fuhren wir wieder mit dem
Bus Richtung Saint-Malo, vorbei an dem Gezeitenkraftwerk an der
breiten Rancemündung zwischen den Seebädern Dinard und St. Malo. Es
kann in Spitzenzeiten mit seinen 24 Turbinen fast soviel Strom ans
Netz bringen, wie ein kleines Atomkraftwerk.
- Mit einem Tidenhub von 8-14 m hält die
Nordbretagne den absoluten
Europarekord. Immer wieder begeistert uns das Schauspiel des Meeres
aufs Neue;
wenn bei Ebbe die kleinen Fischerhäfen leerlaufen und die Boote
allmählich in den
Schlick sinken, wenn die langen Sandstrände freigelegt werden
und die Muschelsammler anrücken. Nach gut 6 Std. rollen dann die
Wassermassen wieder auf die Küste zu, Landnasen werden zu Inseln, ewig
weite Sandstrände schrumpfen auf
Handtuchbreite zusammen. Bei Sturm spritzen dann haushohe Brecher wie
Fontänen
über die Kaimauern.
- In Saint Malo angekommen, betreten
wir das Innere des einstigen Korsarenortes durch eines der Tore der
gewaltigen Stadtmauer, welche wir auch sofort besteigen um uns einen
Überblick von oben zu verschaffen.
- Dabei genießen wir die herrliche Aussicht
auf die Altstadt mit seinen mittelalterlichen Häusern und Gassen,
welche den Reichtum im Mittelalter erahnen lassen.
- Oder wir lassen unseren Blick über die See
schweifen, z.B. auf die vorgelagerte Insel
- Grand Bè auf welcher der Staatsmann und
Romantiker Fracois Renè de Chateaubriand
- seine letzte Ruhestätte gefunden hat.
- Andere Persönlichkeiten der Stadt waren die
Kosaren Renè Dugay-Trouin und Robert Surcouf , die im Auftrag der
Regierung fremde Handelsschiffe beraubten.
- Noch heute heißt das selbstbewusste Motto
der Bewohner: Ni Francais, ni Beton, Malouin suis ( weder Franzose,
noch Bretone, Malouin bin ich.! )
- Vom modernen Hafen legen die Fähren auf die
Kanalinseln und Portsmouth ab.
- Nun zum, in meinen Augen absoluten Höhepunkt
in der Nordbretagne
- Le Mont-St-Michel "das Wunder
des Abendlandes" einem Granitblock von 900m Umfang und 80m Höhe, mit
seinem architektonischem Kunstwerk.
- Ich möchte mich nicht weiter über
Mont-St-Michel auslassen, denn es fehlen mir noch heute die Worte,
angesichts dieses Monuments.
- Sollten Sie es einrichten können, besuchen
Sie Mont-St-Michel nicht in der Hauptreisezeit,
- denn Sie werden sonst einer von Tausenden an
diesem Tag sein.